Grünzug Bürgermeister-Meyer-Weg

Bürgerpark Park
Inhalt:

Der Spazierweg entlang des Bürgermeister-Meyer-führt direkt zum Herzberg.

Der Grünzug entlang des Bürgermeister-Meyer-Wegs in Peine erstreckt sich auf beiden Seiten der Straße und bietet eine natürliche Umgebung zum Spazieren für Bewohner und Besucher. Der Spazierweg führt direkt zum Herzberg, während ein Spielplatz den Kindern Unterhaltung bietet. 

Bilder

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Weiteres Sehenswertes & Freizeitangebote in der Nähe

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    Wasserturm im Herzberg

    Inmitten des Stadtwalds Herzberg gelegen, befindet sich ein Wasserturm, der heute nicht mehr im Betrieb, aber für viele Spaziergänger im Herzberg ein Wanderziel ist. Als 1887 eine neue Trinkwasserversorgung in Peine beschlossen wurde, wurden am Fuße des Herzbergs Brunnen angelegt und ein Maschinenhaus errichtet. Hier sorgte nämlich ein umfangreicher Grundwasserstrom für genügend Trinkwasser.Die neue Wasserleitung ging im Februar 1888 an das Netz und zum ersten Mal wurde chemisch reines und bakterienarmes Trinkwasser vom Herzberg in die Stadt befördert. 1908 wurde der Wasserturm im Stil der Burgenromantik im Herzberg gebaut. Ein weiterer Wasserturm befindet sich auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Noch bis ins Jahr 1954 wurden die Peiner vom Herzberg aus mit Trinkwasser versorgt.Beide Wassertürme sind heute außer Betrieb und wurden 1990 so restauriert, wie sie heute zu sehen sind.

    Historisches Gebäude

    Kastanienallee, Peine

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    Herzberg

    Der Herzberg ist die grüne Oase Peines und beliebt bei Spaziergängern wie Sportlern. 1702 bereits urkundlich erwähnt, kam einer Sage nach ein Riese aus der Lüneburger Heide, hatte Sand in den Stiefeln und schüttete diesen kurz vor Peine aus. Auf dem so entstanden Hügel legte der Riese seinen Kopf, um sich auszuruhen und es entstand eine herzförmige Vertiefung – der spätere Herzberg.1896 erwarb die Stadt Peine dort etwa 25,5 Hektar und ließ einen Park anlegen. 1911 stiftete der in Peine aufgewachsene Wilhelm Krasnapolsky 30.000 Goldmark für die Aufforstung des Herzbergs. Er war zwischenzeitlich in den Niederlanden als Kaufmann zu Geld gekommen. An ihn erinnert ein Gedenkstein am Krasnapolsky-Weg am sogenannten „Liebesgrund“.Ganz in der Nähe, auf einer kleinen Anhöhe, befindet sich der Wasserturm im Stil der Burgenromantik. Im südlichen Teil des Herzberges befindet sich ein Rondell mit zwei Mahnmalen für die Opfer der beider Weltkriege und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

    Wald

    Kastanienallee, Peine

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    Ehrenmal „Liegender Soldat“

    Das Ehrenmal „Liegender Soldat“ ist eine Skulptur eines liegenden Soldaten aus Fichtelgebirgs-Stein. Rund um das Ehrenmal befindet sich ein Rondell mit 50 Metern Durchmesser, das als Rasenfläche gestaltet ist. Die Figur ist aus einem rund 400 Zentner schweren Gesteinsblock gemeißelt und ruht auf einem ca. 80 Zentimeter hohen Sockel, ist über vier Meter lang und 1,30 Meter breit. Vor ihr steht ein separater Stein mit der Inschrift: „Den Kameraden.“Eingeweiht wurde das Ehrenmal am 9. November 1937. An identischer Stelle befand sich zunächst eine Skulptur eines „Hockenden“ Soldaten, die am 25. November 1928 im Herzberg eingeweiht wurde. Diese wurde im Juni 1934 von unbekannten - vermutlich nationalsozialistischen - Tätern vom Sockel gestürzt.Da der „Hockende" umstritten war, die Pose entsprach nicht der nationalsozialistischen Weltanschauung von Heldentum, wurde ein neuer Entwurf zur Ehrung der im 1. Weltkrieg gefallenen Peiner Soldaten in Auftrag gegeben. Erneut bekam Prof. Joseph Enseling, der auch den „Hockenden" entworfen hatte.

    Besonderer Ort Gedenkstätte Skulptur

    Kastanienallee, Peine

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    Krasnapolsky-Gedenkstein im Peiner Herzberg

    Krasnapolsky (24.5.1834 - 22.4.1912) war in Peine aufgewachsen und polnischer Abstammung. Nachdem er seine Lehre beim einem Schneider beendet hatte, wanderte er nach Holland aus und war als Geschäftsmann in Amsterdam überaus erfolgreich. War er doch der Besitzer des international renommierten „Grand Hotel Krasnapolsky“.Der Findling trägt die Inschrift: „Dem Gedächtnis des hochherzigen Stifters A.W. Krasnapolsky 1912.“ Ob der Stein wirklich 1912 aufgestellt wurde, ist allerdings nicht belegt. Der Gedenkstein befindet sich am Krasnapolsky-Weg, am sogenannten Liebesgrund. Von dort führt ein Weg auf die Anhöhe mit dem 1908 gebauten Wasserturm im Stil der Burgenromantik.

    Denkmal Gedenkstätte

    Kastanienallee, Peine

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    Gedenkstein für die Opfer des Nazi-Terrors im Herzberg

    Der Findling, der vom Architekten Fritz Filipschak gestaltet wurde, wurde am 12. September 1948 im Rahmen der Feiern für die Opfer des Faschismus eingeweiht. In den folgenden Jahren wurde er immer wieder beschädigt, sodass am 25. November 1951 eine Neueinweihung stattfand.Aufgestellt wurde er einst auf Initiative der Kreisgruppe der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der massive Stein trägt die Inschrift: „Zum Tode geführt und siehe sie leben.“

    Denkmal

    Kastanienallee, Peine

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    Gedenkstätte für zivile Opfer des NS-Regimes

    Die Gedenkstätte für zivile Opfer des NS-Regimes im Herzberg wurde von Maximilian Stark gestaltet. Die Skulptur aus Beton und Bronze als Gedenkstätte für alle zivilen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde am 14. November 1993 aufgestellt.Auf einem Betonblock ist ein liegender Mensch angekettet. Er wird von zwei drei Meter hohen Betonwänden eingerahmt, die auf den Außenseiten Bronzereliefs (Mutter mit totem Kind/Menschen hinter Stacheldraht) tragen.Auf Schrifttafeln steht: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“ sowie „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und „Zum Gedenken an alle, die in Kriegen ihr Leben lassen mußten, und alle, die wegen ihrer Überzeugung, ihres Glaubens oder ihrer Abstammung Opfer von Terror und Gewaltherrschaft wurden. Ihr Andenken ist uns Mahnung und Verpflichtung zur Brüderlichkeit.“Daneben steigt eine Kette auf, die die emporwachsende Gewalt symbolisiert. Die andere Kette ist als Symbol der Hoffnung, abgerissen. Die Betonsäulen symbolisieren ein KZ.

    Denkmal Skulptur

    Kastanienallee, Peine

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    Bronzebuch Rosenhagen

    Die Peiner Bronzebücher sind eine Bronze-Plastik in Form eines aufgeschlagenen Buches auf einem Steinsockel. Das Buch am Rosenhagen berichtet von der Geschichte und städtebaulichen Maßnahmen in diesem Areal. Gestaltet wurde es vom Künstler Andreas Krämmer und am 4. Juli 2011 feierlich enthüllt.Die linke Buchseite widmet sich der Geschichte der Peiner „Vorstadt“, dem Rosenhagen (früher auch Katzhagen genannt) und der im Mittelalter hierherführenden Hagenbrücke. Die rechte Seite des Bronzebuches beschreibt das Katzhagentor, eine Zugbrücke, die hier im Mittelalter stand.Zu lesen ist unter anderem: „Das Katzhagentor diente auch zur Sicherung der Landesgrenze zwischen dem Bistum Hildesheim und dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Das Tor wurde durch Zugbrücke und Schlagbäume gesichert, im Mittealter zusätzlich durch Stauteiche.“

    Denkmal

    Rosenhagen 28, Peine

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    Drei Reiher – eine Bronzeskulptur vorm Finanzamt

    Die Bronze-Skulptur „Drei Reiher“ zeigt drei mit der Brust aneinander stehende und die Hälse hochreckende Reiher. Sie befindet sich direkt vor dem Peiner Finanzamt, was in der Vergangenheit für den ein oder anderen Lacher gesorgt hat. Die rein dekorative Plastik wurde von den Peinern nämlich schon kurz nach ihrer Aufstellung im August 1964 in „Die drei gerupften Gänse“ oder auch „Die Pleitegeier“ umgetauft.Entworfen hat die Skulptur der Künstler Karl Wientzek. Gegossen wurde sie in der Bronzegießerei Noack in Berlin.

    Skulptur

    Duttenstedter Straße, Peine

  • Öffentliche Toilette Hagenmarkt

    Öffentliche Toilette am Hagenmarkt Peine

    Die Toiletten liegen auf der nord-westlichen Außenseite des Hagenmarkts an der Kreuzung Bleicherwiesen/Hagenmarkt.

    WC barrierefrei WC öffentlich

    Bleicherwiesen 2, Peine

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    Jüdisches Mahnmal am Ort der Peiner Synagoge

    Das Jüdische Mahnmal steht am Ort der zerstörten Peiner Synagoge. Die ca. zwei Meter hohe Säule aus Muschelkalk wurde vom Architekten Fritz Filipschak entworfen und von der Steinbildhauerei Ziehm gefertigt.Sie trägt die Inschrift in Deutsch, Englisch und Hebräisch: „Hier stand die Synagoge, die am 11.11.1938 von unberufenen Händen zerstört wurde.“ Aufgestellt wurde das Mahnmal im August 1948. Infotafeln rund um das Mahnmal informieren über die Geschehnisse der besagten Tage.Die 1907 neu erbaute Synagoge wurde in der Reichskristallnacht 1938 durch Brandstiftung von Nationalsozialisten zerstört. Bereits einen Tag vorher, am 10. November 1938, wurde Hans Marburger, Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie, in der Synagoge ermordet.Jedes Jahr am Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust findet an dieser Stelle eine Kranzniederlegung statt.

    Denkmal

    Hans-Marburger-Straße, Peine

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    Germania – die weibliche Verkörperung Germaniens

    Die Germania ist eine Sandstein-Skulptur des aus Celle stammenden Bildhauers Carl Ferdinand Hartzer. Sie wurde erstmals am 2. September 1875 auf dem Peiner Marktplatz aufgestellt und stellt die weibliche Verkörperung Germaniens – geschmückt mit Krone, Schwert und Siegeskranz – dar. Sie sollte ein Symbol des Sieges nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 (Schlacht bei Sedan 01.09.1870), sein. Die Figur streckt die rechte Hand (mit inzwischen entferntem Lorbeerkranz) in Richtung Himmel, die linke umfasst das Schwert.Die Skulptur trägt die Inschrift: „Ihren im Kriege 1870/71 gefallenen Söhnen der Stadt Peine.“ 1952 wurde das Denkmal vom Peiner Marktplatz in den Herzberg (Kastanienallee) versetzt. Am 22. November 1990 erfolgte die Umsetzung an die Sedanstraße.

    Denkmal

    Senator Voges Straße, Peine

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    Hagenmarkt

    Der Name Hagenmarkt ist vom Flurnamen Hagen = Sumpfgebiet abgeleitet. Zwischen 1880 und 1900 wurde an diesem Ort in Peine alle vier Wochen ein Ferkelmarkt abgehalten. Diese Tradition wird mit dem Wochenmarkt – der mittwochs und samstags stattfindet – weiterhin fortgesetzt.Findet kein Markt statt, wird der Platz als Parkplatz genutzt. 213 PKW-Stellplätze stehen kostenfrei zur Verfügung. Mittwochs und samstags ist der Hagenmarkt wegen des Wochenmarktes von 0.00 bis 15.00 Uhr gesperrt und auch Motorräder dürfen täglich nur bis 22.00 Uhr den Markt umfahren.Von dem runden Platz gehen sieben Straßen sternförmig ab, was einzigartig in seiner Anlage und dem französischen Vorbild des Place de la Concorde in Paris nachempfunden ist.

    Besonderer Ort Parkmöglichkeiten

    Hagenmarkt, Peine

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