Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) mit Sitz in Peine ist für die Suche, Errichtung und den Betrieb eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle verantwortlich – unter der Prämisse, dass dieses eine bestmögliche Sicherheit für eine Million Jahre bietet. Die BGE errichtet für schwach- und mittelradioaktive Abfälle das Endlager Konrad in Salzgitter. Sie legt das Endlager Morsleben in Sachsen-Anhalt still und plant die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II. Darüber hinaus schließt das Unternehmen das Bergwerk Gorleben.
Die BGE ist ein Unternehmen im Bundesbesitz. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) ist Gesellschafter der BGE. Im Juli 2016 ist die BGE gegründet worden, dafür sind die Endlagerfachbereiche des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) sowie die Betriebsgesellschaften Asse-GmbH und Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE) zusammengefasst worden.
Die BGE hat 2.482 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sieben Standorten. Sie wird durch drei Geschäftsführer*innen vertreten: Iris Graffunder (Vorsitzende der Geschäftsführung), Marlis Koop (Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin) und Jürgen Korth (technischer Geschäftsführer).
Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH
Eschenstr. 55
31224 Peine
Tel. 05171 430
www.bge.de