Uhlinchen sitzt mit einem Team am Konferenztisch in Peine und entwickelt gemeinsam Ideen für Stadtmarketing und Erlebnisse in der Innenstadt.
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Uhlinchen hört Peine denken

Huhuu, liebe Kinder! Hier ist wieder euer Uhlinchen – Peines schlaue Eule, neugierige Beobachterin der Innenstadt und große Fragenstellerin, wenn etwas anders ist als sonst.

Und anders war es an diesem Januartag ganz eindeutig. Peine war still. Nicht leer. Nicht traurig. Nur still. So still, dass ich mitten über dem Marktplatz langsamer flog und den Kopf schieflegte. „Hm“, murmelte ich. „Im Dezember war hier richtig was los. Und jetzt fühlt es sich an, als würde die Stadt kurz den Atem anhalten.“

Ich landete auf einer Laterne. Dann auf einem Dach. Dann auf einer Fensterbank. Überall dasselbe Gefühl. Hier passiert etwas – aber man sieht es noch nicht.
Gerade als ich wieder abheben wollte, hörte ich es: Kritzel. Raschel. Murmel.

Ich blieb stehen. „Moment mal…“, flüsterte ich. „Streiten die da drin? Oder planen sie etwas Geheimes? Oder habe ich etwas Wichtiges verpasst?“
Die Geräusche kamen aus dem ältesten Gebäude der Stadt. Da flog ich hin.

Klopf klopf.

„Uhlinchen!“, sagte Anja überrascht und lachte. „Was führt dich denn zu uns?“

Drinnen stand sie mitten im Raum – die Chefin von Peine Marketing. Um sie herum ihr Team. Auf den Tischen lagen bunte Stifte, Zettel und ein Kalender, so groß, dass selbst ich kurz schlucken musste.

Ich hüpfte näher ran. „Ich wollte mal nachfragen“, sagte ich ehrlich. „Warum ist Peine draußen so ruhig?“

Anja verschränkte die Arme. „Weil wir gerade denken.“

Ich blinzelte. „Denken? Das klingt spannend.“ Das Team lachte. 
„Was denkt ihr denn?“, fragte ich und spähte vorsichtig auf den Kalender.

Anja lächelte nur. „Was glaubst du denn?“

Ich betrachtete die vielen Kreise, Pfeile und Notizen. „Sieht aus wie ein Plan für eine Schatzsuche“, sagte ich. „Oder wie das Rezept für ein sehr großes Abenteuer.“

„Gar nicht so falsch“, meinte jemand aus dem Team.

Anja drehte den Kalender ein Stück zu mir. „Hier planen wir das ganze Jahr.“

Ich riss die Augen auf. „Das ganze Jahr?!“

„Zum Beispiel den BRAWO Mobility Spring“, erklärte Anja. „Da geht es ums Bewegen, Ausprobieren und Mitmachen.“

Ich nickte. „Also nichts zum Stillstehen.“

„Genau“, sagte Anja.

„Und hier im Mai“, fuhr sie fort, „kommt das Highland Gathering. Mit Musik, Trommeln und ganz vielen Schotten.“

„Echte Schotten?“, fragte ich vorsichtig. „Echte“, sagte Anja. „Mit ordentlich Krach.“

„Sehr gut“, murmelte ich zufrieden.

„Und Ende Mai, vom 28. bis 30. Mai, verwandelt sich die Innenstadt beim Handmade Art Festival in eine große Entdeckerwerkstatt, in der man überall echte Handarbeit, besondere Einzelstücke und die Menschen dahinter erleben kann,“ erzählte Anja begeistert weiter.

„Außerdem gibt es zwei verkaufsoffene Sonntage“, sagte jemand aus dem Team. „Da wird die Innenstadt besonders lebendig.“

Ich hob den Flügel. „Und Musik? Und Kunst? Und Überraschungen?“

Anja grinste. „Die gibt es auf der Open Stage. Immer wieder. Und immer ein bisschen anders.“

Ich setzte mich auf den Rand des Kalenders und ließ den Blick über all die Termine wandern. „Dann ist der Januar also gar kein leerer Monat“, sagte ich langsam. „Er ist nur der Monat,
in dem ihr euch all das ausdenkt, was später draußen passiert.“

Anja nickte. „Ganz genau.“

Ich sah mich noch einmal um. Das Team stellte Fragen, machte Notizen, lachte und überlegte weiter.

Als ich hinausflatterte und über die Dächer schaute, sah alles aus wie vorher. Und trotzdem wusste ich: Hier passiert gerade viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht.
Ich breitete die Flügel aus, ließ den Winterwind durch mein Gefieder streichen und dachte lächelnd: Das ist erst der Anfang.

Begleitet mich – denn jeden Monat wartet ein neues kleines Abenteuer in der Peiner Innenstadt auf uns!

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