Uhlinchen sitzt in einem Liegestuhl neben dem Denkmal von Friedrich von Bodenstedt auf dem Marktplatz in Peine.
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Kinderblogger

Uhlinchen und die allerbesten Sommerferien der Welt

Wisst ihr was? Vor ein paar Tagen hatte ich plötzlich ein ganz komisches Gefühl im Bauch. Und zwar mitten auf dem Historischen Marktplatz in Peine. Dabei schien die Sonne. Menschen schleckten Eis. Fahrräder klapperten über das Pflaster. Eigentlich war alles wunderschön. Ich saß wie immer auf meiner Lieblingsdachrinne und beobachtete das bunte Treiben unten in der Stadt. Direkt unter mir saßen drei Kinder mit riesigen Eiswaffeln auf dem Brunnenrand.

„Wir fahren in den Sommerferien ans Meer“, erzählte ein Mädchen stolz.

„Wir fliegen nach Spanien“, sagte der Junge neben ihr.

„Und wir fahren zum Wandern in die Berge“, rief der dritte begeistert.

Ich blinzelte. Meer. Spanien. Berge. Und plötzlich fühlte sich mein Bauch ganz schwer an. Denn ich, Uhlinchen, blieb in den Sommerferien natürlich in Peine.

Was, wenn Sommerferien zuhause langweilig waren?

Ich flatterte traurig ein Stück tiefer und seufzte so laut, dass die Kinder erschrocken hochschauten.

„Ähm… hat da gerade eine Eule geseufzt?“, fragte der Junge mit dem Zitroneneis.

„Natürlich“, sagte ich. „Und zwar eine ziemlich besorgte Eule.“

Die Kinder starrten mich an. „Du kannst sprechen?!“

„Na klar“, antwortete ich. „Aber nur in Peine.“

Die Kinder kicherten.

„Warum bist du denn traurig?“, fragte das Mädchen mit dem Erdbeereis.

Ich ließ die Flügel hängen. „Weil ich nicht wegfahre. Und jetzt glaube ich, dass meine Sommerferien vielleicht langweilig werden.“

Die Kinder wurden plötzlich still. Genau in diesem Moment kam noch ein Mädchen über den Marktplatz gelaufen.

„Was ist denn hier los?“, fragte das Mädchen neugierig.

„Uhlinchen glaubt, dass Sommerferien in Peine langweilig sind“, erklärte eines der Kinder.

Da musste das Mädchen plötzlich laut lachen. „Langweilig?!“

Ich nickte traurig. Doch dann setzte sich das Mädchen zu uns auf den Brunnenrand.

„Die Sommerferien beginnen in Peine doch direkt mit dem Freischießen!“

Und plötzlich musste sogar ich lächeln. Stimmt! Kaum beginnen die Ferien, verwandelt sich die ganze Stadt. Überall Musik, Menschen, Fahrgeschäfte, Lichter und dieser Duft nach gebrannten Mandeln.

„Und wenn es richtig heiß wird“, erzählte das Mädchen weiter, „gehen wir fast jeden Tag ins Freibad P3.“

„Ohhhh, Freibadpommes“, murmelte ich sofort.

Die Kinder lachten.

„Und mein Bruder will unbedingt wieder Discgolf spielen“, erzählte sie weiter. „Die Scheibe landet zwar meistens im Gebüsch, aber genau das ist irgendwie lustig.“

„Discgolf klingt ziemlich cool“, fand ich.

„Und Minigolf machen wir auch“, sagte das Mädchen. „Mein Papa behauptet jedes Jahr, dass er gewinnt. Tut er aber nie.“ Jetzt mussten alle lachen.

Dann wurde das Mädchen plötzlich ganz aufgeregt. „Aber am meisten freue ich mich auf die Adventure-Tour!“

Ich spitzte sofort die Ohren. „Adventure klingt schon mal ziemlich gut.“

„Das ist eine richtige Rätsel-Tour durch Peine“, erklärte das Mädchen begeistert. „Mit dem Handy bekommt man Aufgaben und Hinweise und muss verschiedene Orte in der Innenstadt finden.“

„Wie eine Schatzsuche?!“, fragte ich aufgeregt.

„Genau!“, sagte sie. „Und überall warten kleine Rätsel.“

„Und wenn man die löst?“, fragte ich neugierig.

„Dann geht’s zur nächsten Station“, erklärte das Mädchen. „Und dabei erfährt man sogar spannende Sachen über Peine.“

Jetzt flatterte ich vor Aufregung fast vom Brunnenrand. „Das ist ja wie Geocaching für Abenteuerprofis!“, rief ich.

Die Kinder lachten.

„Und dann gibt es noch die digitale Stadtrallye“, erzählte das Mädchen weiter.

„Noch mehr Abenteuer?!“, fragte ich.

„Oh ja“, grinste sie. „Da bekommt man richtige Fragen über Peine und läuft damit durch die Stadt.“

„Klingt erstmal nach Schule“, flüsterte ich vorsichtig.

„Überhaupt nicht!“, lachte das Mädchen. „Mit dem Handy kann man an manchen Orten Spiele machen, Fotos machen oder sogar durch ein virtuelles Portal laufen.“

Jetzt riss ich die Augen auf. „Ein PORTAL?!“

„Ja! Und man kann sich Dinge anschauen, die man sonst gar nicht bemerkt.“

„Das klingt ja wie Magie“, staunte ich.

„Fast“, sagte das Mädchen grinsend. „Nur mit Augmented Reality.“

Ich hatte zwar keine Ahnung, was Augmented Reality genau war. Aber es klang definitiv nach Sommerferien-Abenteuer.

„Und wenn wir richtig viel Energie haben“, erzählte das Mädchen weiter, „fahren wir zur Skateranlage.“

„Ohhhh“, machte ich beeindruckt.

„Da gibt es Rampen, Wellen und richtig coole Hindernisse“, erklärte sie. „Die Großen machen manchmal Sprünge, bei denen ich kaum hinschauen kann.“

„Ich würde wahrscheinlich direkt in einen Busch rollen“, gab ich zu.

Jetzt mussten alle laut lachen.

„Aber genau deshalb macht es Spaß“, sagte das Mädchen grinsend. „Egal ob Anfänger oder Profi – dort probieren einfach alle irgendwas aus.“

Und plötzlich fühlte sich mein Bauch überhaupt nicht mehr traurig an. Ganz im Gegenteil. Die drei anderen Kinder schauten inzwischen ziemlich überrascht.

„Also… eigentlich klingt das richtig cool“, murmelte der Junge mit dem Zitroneneis.

„Schon ein bisschen nach Abenteuer“, gab das Mädchen mit dem Erdbeereis zu.

Plötzlich wurde das Mädchen mit dem Erdbeereis ganz still. „Wann fahrt ihr eigentlich los?“, fragte sie neugierig.

„Wir fahren erst in der fünften Ferienwoche ans Meer“, antwortete der Junge neben ihr.

Das Mädchen riss überrascht die Augen auf. „Wir auch!“

„Echt?“, fragte der Junge mit dem Zitroneneis. „Wir fahren auch erst dann in die Berge.“

Jetzt schauten sich plötzlich alle an. „Das heißt ja…“, begann eines der Kinder langsam. „…dass wir vorher fast die ganzen Sommerferien zusammen Abenteuer erleben können!“, rief das neue Mädchen begeistert.

Und plötzlich mussten alle lachen.

Sogar ich flatterte vor Freude einmal quer über den Brunnen.

Denn plötzlich wusste ich etwas ganz Wichtiges: Man muss gar nicht verreisen, um etwas zu erleben. Schon gar nicht, wenn man in Peine wohnt.

Wenn ihr wissen wollt, was ihr alles in den Sommerferien in Peine erleben können, schaut doch mal hier bei unsere Tipps für das Junge Peine vorbei!

 

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